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Das erste Jahr

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Schlafrhythmus bei Babys

Bei Neugeborenen dreht sich der ganze Tag hauptsächlich ums Schlafen und Trinken. Im Bauch schlafen Babys rund 20 Stunden am Tag. Einen Tag-Nacht-Rhythmus haben sie dabei nicht. Genau das bringt frisch gebackene Eltern häufig zur Verzweiflung, denn der Nachwuchs ist mehrmals in der Nacht wach. Schnell beginnen sie dann nach Antworten auf die Fragen ‚wie kann mein Baby besser / schneller einschlafen?‘, oder ‚wie kann mein Baby durchschlafen’ zu finden.

Tag und Nacht

Nun da die kleinen Erdenbürger das Licht der Welt erblickt haben müssen sie viele Erfahrungen machen, die sich von den Gegebenheiten im Bauch stark unterscheiden. Beispielsweise, dass es Tageszeiten gibt. Ihr Baby kennt den Unterschied zwischen Tag und Nacht noch nicht. Sie können ihm helfen dies zu erlernen. Tagsüber ist es hell und es ist lauter. Stimmen, Geräusche beim Aufräumen, all das gehört zum Tag dazu. Sprechen Sie Ihr Baby in seiner wachen Zeit ganz aktiv an und spielen Sie mit ihm, singen Sie Lieder. In der Nacht hingegen ist es dunkel und ruhig. Versuchen Sie auch beim Stillen oder Flasche geben das Zimmer nicht vollständig zu erleuchten. Ein kleines dumpfes Licht genügt. Auch beim Wickeln, sollte es nötig sein, sollte es ruhig bleiben. Spielen und sprechen Sie nicht unnötig laut mit ihrem Baby. So versteht Ihr Kind schnell, dass es tagsüber anders zugeht als in der Nacht. Das bedeutet jedoch noch nicht gleichzeitig dass Ihr Kind durchschläft.

Einschlafen und Durchschlafen

Einer der größten Wünsche von Eltern ist es, dass ihr Kind abends gut und zügig einschläft und die Nacht durchschläft. Dieser Wunsch ist verständlich, denn bei all der Fürsorge, die man für das Baby aufbringt, sehnt man sich nach einer Weile doch wieder einmal nach einem gemütlichen Abend auf dem Sofa ohne Kinder. Jedes Kind hat dabei jedoch sein ganz eigenes Tempo. Manche Kinder schlafen von Anfang an ziemlich problemlos ein und wachen nur kurz bei Hunger in der Nacht auf, um danach direkt weiter zu schlafen. Andere brauchen Monate oder Jahre, bis sie dies können. Bedenken Sie auch, dass es immer wieder Phasen gibt, in denen es besser oder schlechter klappt. Auch wir Erwachsenen können nicht jeden Abend gleich gut einschlafen. Rituale geben Kindern Sicherheit. Sie sind wichtiger Bestandteil des Alltags und vor allem auch am Abend. Versuchen Sie nach Möglichkeiten zeitig ein Abendritual einzuführen. Dieses kann sich verändern und den Bedürfnissen Ihres Kindes anpassen. Jedes Kind mag etwas anderes um auf die Nacht eingestimmt zu werden. Baden, Schlaflied singen, Stillen oder Flasche trinken – gestalten Sie es so, wie es am besten zu Ihnen passt.

Jedes Kind kann schlafen lernen?

Die Schlafmethode ‚Jedes Kind kann schlafen lernen‘ wird im gleichnamigen Buch erläutert. Mittlerweile stößt dieses Buch samt seiner Methode immer mehr auf kritische Stimmen. Zu Recht – denn hier wird dem Baby antrainiert alleine einzuschlafen und durchzuschlafen. Das entspricht jedoch nicht unseren natürlichen Bedürfnissen. Das Baby wird wach und ohne Schnuller, Kuscheltier,… ins Bett gelegt und alleine im Zimmer gelassen. Die natürliche Reaktion des Babys ist weinen, denn es benötigt unsere Hilfe, ist ohne uns nicht überlebensfähig. Langfristig schlafen Babys die nach dieser Methode behandelt werden alleine ein und in der Regel auch früher durch. Jedoch nur, weil sie gelernt haben zu resignieren, da ihr schreien nicht erhört wird. Kinderpsychologen warnen davor, da das Urvertrauen des Kindes verstört wird und viele Kinder später psychische Probleme bekommen, die auf das Trauma im frühen Babyalter zurückzuführen sind.

Haben Sie Geduld mit Ihrem Kind auch wenn die Nächte kurz und anstrengend sind – sie werden vorüber gehen. Begleiten Sie Ihr Kind in den Schlaf und zeigen Sie ihm, dass es sich immer auf Sie verlassen kann.

Windelmülleimer – sinnvolle Investition oder unnötiger Staubfänger?

Ein Neugeborenes braucht im Durchschnitt acht Mal am Tag eine frische Windel. Wenn Sie Ihr Glück im Doppelpack erwarten, sollte Ihnen klar sein, dass einiges an Müll anfallen wird. Je nachdem ob die Babys gestillt werden oder die Flasche bekommen unterscheiden sich die Ausscheidungen der Kleinsten. Doch benötigt man wirklich einen besonderen Mülleimer, um Windeln zu entsorgen?

Babywindel – was ist drin?

Abhängig davon, ob das Baby gestillt wird, oder das Fläschchen bekommt, gibt es Unterschiede in Farbe, Konsistenz und vor allem Geruch des Stuhls. Während Fläschchen Kinder grünlichen Stuhl mit einem sehr starken Geruch haben, ist Stillstuhl gelb und riecht stark süßlich. Spätestens aber, wenn Sie mit der Einführung von Beikost in Brei Form oder Fingerfood beginnen, nimmt der Windelinhalt Ihres Nachwuchses einen sehr unangenehmen Geruch an. Das entsorgen im normalen Küchenmülleimer wird unmöglich, der Geruch entweicht bei jedem erneuten Öffnen des Mülleimerdeckels.

Was ist das Besondere am Windelmülleimer?

In einem Windelmülleimer können dreckige Windeln gesammelt werden, ohne dass Gerüche entweichen. Es gibt verschiedene Systeme und Funktionsweisen. Manche haben einen Schwenkeimer, in den die Windel hineingelegt wird und beim umklappen des Henkels in den Eimer befördert wird, ohne diesen zu öffnen. Andere benötigen spezielle Windelmülleimerkassetten, die im Deckel eingelegt werden, wieder andere funktionieren mit normalen Mülltüten. Welche Systeme es genau gibt und wie sie funktionieren können Sie dort nachlesen. Das Prinzip ist jedoch immer dasselbe: es soll möglichst keine Luft aus dem Mülleimer entweichen. So können die Windeln mit Urin und Stuhl auch mehrere Tage gesammelt werden und erst dann in der Mülltonne entsorgt werden.

Windeltüten – ein Kompromiss?

Viele Eltern sehen es nicht ein, einen extra Mülleimer für Windeln zu kaufen. Hinzu kommt, dass die meisten Modelle mit Windelmülleimerkassetten arbeiten, die sehr kostenintensiv sind. In vielen Drogeriemärkten bekommt man so genannte Windeltüten. Diese kleinen Tüten sind parfümiert und überdecken damit den Windelgeruch. Die volle Windel kommt dabei einfach in die Tüte hinein, diese wird zugeknotet und kann dann im Mülleimer entsorgt werden. Eine ökologische und nachhaltige Lösung sind solche Plastiktüten jedoch nicht.

Stoffwindeln – eine Alternative?

Wer nicht gerne so viel Müll produziert, kein Plastik an die Baby Haut heranlassen möchte und nicht so viel Geld für Windeln ausgeben möchte, für den ist das Wickeln mit Stoffwindeln vielleicht eine Alternative. Hierfür gibt es verschiedene Systeme. Aufbewahrung trockener, vor allem aber nasser Windeln, sowie das Waschen will jedoch gut durchdacht sein. Es erfordert mehr Aufwand, ist aber auch verträglicher mit Babys Haut. Eine finanzielle Ersparnis ist das Wickeln mit Stoff dann, wenn einmal die benötigte Ausstattung in allen Größen angeschafft wird. Da Stoffwindeln heutzutage aber in vielen tollen Designs zu haben sind, ist die Versuchung groß ins Windelshoppingfieber zu verfallen. Kritische Stimmen weisen jedoch auf den erhöhten Wasser- und Stromverbrauch hin, der beim Wickeln mit Stoffwindeln entsteht.

Wer alle lästigen Gerüche gerne aus den Wohnräumen austreiben möchte, der trifft mit der Wahl zum Windelmülleimer eine gute Entscheidung. Eine sinnvolle Anschaffung also für jeden, der nicht wegen jeder Windel direkt zur Mülltonne laufen möchte und die dreckigen Windeln lieber ein paar Tage ansammelt.

Vermeidung eines plötzlichen Kindstodes (SIDS)

Einige Möglichkeiten zum Reduzieren des Risikos eines plötzlichen Kindstodes

Was ist SIDS und wie kann man diesem vorbeugen? SIDS steht für einen plötzlichen Kindstod und ist ebenfalls bekannt unter der Bezeichnung Krippentod.

Es ist der unerwartete und plötzliche Tod eines scheinbar gesunden Babys unter einem Jahr. Diese Todesfälle treten auf während das Kind schläft und ist bis heute von medizinischer Seite nicht erklärbar. Ich habe diese Seite erstellt, um mögliche Gründe dafür zu erläutern.
1. – Ich denke, dass jede Mutter auf diesem Planeten sich über einen plötzlichen Kindstod Sorgen macht und deshalb häufig nach dem Baby schaut, um sicherzugehen, dass es noch atmet. Und 2. – weil Forschungen gezeigt haben, dass ein höheres Risiko bei Zwillingen, Drillingen, usw. besteht. Die Überlegung dabei ist, dass diese Babys deutlich öfter kleiner und untergewichtiger sind als ein einzelnes Baby und deshalb automatisch das Risiko eines SIDS steigt. Ich persönlich habe mir weniger Sorgen bei meinen Zwillingen gemacht, da diese zusammen geschlafen haben. Eines der beiden war immer aktiv oder hat geweint und ich dachte mir, dass man kaum das Atmen vergisst, wenn so viel Aktivität herrscht.

Es gibt keine eindeutige Ursache – lediglich Risikofaktoren, die wir versuchen sollten zu reduzieren. Diese Art von Tod ist für eine Familie der absolute Alptraum. Es gibt keinen Weg um sein Kind komplett vor SIDS zu schützen, aber es gibt einige Dinge die du tun kannst, damit deine Babys sicherer schlafen, wodurch du dir weniger Sorgen machen musst.

SIDS Vorsorge und Risikofaktoren

Jungen sind einem höheren Risiko ausgesetzt – rund 60% aller Tode betreffen Jungen und 40% Mädchen. Man ist sich nicht sicher weshalb, aber es gibt die Spekulation, dass dadurch, dass Jungen schneller atmen als Mädchen, ihre Lungen schneller mit Kohlendioxid oder Giftstoffen gefüllt werden, wenn sich solche Erreger in der Luft befinden.

Kleinkinder die bereits einen lebensbedrohlichen Vorfall erleben musste, wie beispielsweise Atemstillstand und eine Herz-Lungen-Reanimation benötigten, sind einem höheren Risiko ausgesetzt an SIDS zu erliegen.

Babys die mit einem niedrigen Körpergewicht geboren werden (unter 3,2 Kilo) sind ebenfalls einem höheren Risiko ausgesetzt, während Babys die unter 2 Kilo wiegen dem Höchsten ausgesetzt sind.
Es gibt einige Beweise dafür, dass Babys die geboren wurden, nachdem bereits eines der Geschwister an einem Krippentod gestorben ist, einem höheren Risiko ausgesetzt sind. Einige Theorien verknüpfen dies mit der Anhäufung von giftigen Gasen, die in Kinderbettmatratzen gefunden werden, sowie in der Nutzung von gebrauchten Matratzen.

SIDS kann alle sozialen Schichten betreffen, aber es ist Tatsache, dass es vermehrt ärmere Familien betrifft, womöglich aufgrund der Theorie über die Nutzung von gebrauchten, älteren Matratzen.

Babys, deren Mutter unter 20 Jahre alt ist, sind ebenfalls einem höheren Risiko ausgesetzt. Aber! Das sind alles lediglich Statistiken.

Ein weiterer Risikofaktor ist, dass Babys zu früh nacheinander geboren werden – weniger als 12 Monate nach der vorhergegangenen Schwangerschaft.

Schlechte oder keine pränatale Versorgung kann dazu führen, dass das Baby anfälliger für SIDS ist.

Niedrige APGAR-Werte nach der Geburt (APGAR steht für Aussehen, Puls, Gesichtsbewegungen, Aktivität, Respiration) Diese Werte werden zweimal nach der Geburt im Abstand von 1 und 5 Minuten gemessen und das Baby erhält für jeden Aspekt eine Punktzahl von 0, 1 oder 2 Punkten.

Das Alter des Babys ist ein weiterer Risikofaktor für das plötzliche Säuglingstodsyndrom. Die meisten Babys die diesem Syndrom erliegen sind zwischen 2 und 4 Monaten alt – rund 90% aller Babys die Sterben sind im Alter von unter 6 Monaten.

Zurück zum Schlaf – die sicherste Schlafposition

Die neuesten Erkenntnisse der Forschung zeigen, dass die sicherste Schlafposition auf dem Rücken auf einem festen, flachen Untergrund ist. Wenn dein(e) Baby(s) gesundheitliche Beschwerden hat, dann sprich auch mit deinem Arzt über die Schlafposition.

Stell immer sicher, dass du deine Babys auch immer wieder auf den Bauch legst, wenn sie wach sind, denn das hilft ihnen sich zu entwickeln und stärkt die Rücken- und Nackenmuskulatur und die Chance die Welt auch mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Manchmal werden Mütter etwas paranoid und legen ihr Baby nie auf den Bauch, was dazu führen kann, dass sich flache Stellen am Kopf bilden.

Sobald deine Babys anfangen sich selbst drehen zu können, dann kannst du aufhören dir großen Sorgen zu machen (wahrscheinlich wirst du niemals komplett aufhören dir Sorgen zu machen!). Wenn sie sich selbst umdrehen können, dann heißt das, dass sie mittlerweile stark genug sind um ihr Gesicht von der Matratze fern zu halten.

Stell sicher, dass deine Babys auf einer ziemlich festen Oberfläche schlafen. Stelle ebenfalls sicher, dass das Bettlacken fest sitzt und keine Stofftiere oder zusätzliche Kissen im Bett liegen. Das sind alles Vorkehrungen die sicherstellen, dass es ausreichend Luftstrom um das Gesicht des Babys gibt. Entferne alle Plastikverpackungen von der Matratze, wenn es irgendwelche gibt, um das Risiko von SIDS zu verringern.

SIDS Vorsorge und zusammen mit dem Baby Schlafen

Das Elternbett zu teilen ist ein gängiges Verfahren für Familien. Das ist natürlich eine persönliche Wahl. Manche Studien besagen, dass dies das Risiko von SIDS verringert, manche Studien hingegen, dass es dadurch steigt. Meine Babys haben alle mit mir geschlafen. Wenn deine Babys mit dir zusammen schlafen, stell sicher, dass es keine Kissen oder Decken gibt, unter denen sie verloren gehen können – generell einfach Vorsichtsmaßnahmen treffen. Wir haben ein Beistellbett für die Zwillinge benutzt, welches direkt an unserem Bett befestigt war und es mir erlaubte sie greifen zu können, wenn es nötig war. Mein Mann machte sich dadurch weniger Sorgen versehentlich über eines der Babys rollen zu können.

Alkohol oder Drogen zu sich zu nehmen ist ein absolutes No-Go, wenn man zusammen mit den Babys schläft, denn wenn sie wirklich Hilfe brauchen, dann kann meist nicht reagiert werden. Studien haben außerdem gezeigt, dass das Risiko von SIDS steigt, wenn das Baby mit jemanden schläft der Zigaretten raucht.

SIDS Vorsorge – Schaffe eine drogen- und rauchfreie Umgebung für deine Babys

Vermeide es irgendwelche Drogen wie beispielsweise Alkohol, Kokain, Marihuana, Kokain und Heroin zu nehmen oder von Leuten umgeben zu sein, die diese konsumieren. Ganz egal ob du schwanger bist, versuchst schwanger zu sein oder bereits ein Baby hast. NIEMANDEN sollte es gestattet sein in der Umgebung deiner Babys zu rauchen – sowohl für die Gesundheit deiner Babys, als auch für deine eigene und um das Risiko von SIDS damit zu reduzieren.

SIDS Vorsorge – Temperaturkontrolle

Halte deine Babys warm – aber NICHT zu warm anziehen, wenn sie schlafen. Mehr Babys sterben während den Wintermonaten an SIDS. Natürlich willst du, dass es deinen Babys warm ist, aber pack sie nicht zu dick ein, da sie sonst überhitzen können! Du kannst das ganz einfach überprüfen, indem du deine Hand an ihren Nacken legst. Schau ob sie schwitzen und wenn sie es sollten, dann entfernte ein bisschen Kleidung. Deine Babys fühlen so wie du, also wenn es dich nicht im Raum frierst, dann werden sie es vermutlich auch nicht. Viele Eltern mit guten Absichten packen ihre Babys in mehrere Schichten von Decken und Kleidung, weil sie Angst haben, dass es ihren Babys in den Winternächten zu kalt werden könnte.

Wir haben kleine Schlafsäcke für Zwillinge benutzt. Die waren perfekt! Kleine, tragbare Decken, die sie daran gehindert haben sie wegzustoßen, ihnen Arm- und Handfreiheit gab und vom Hals bis ganz unten per Reißverschluss einpacken ließ. Dadurch erübrigte sich auch die Nutzung von losen Decken, auf denen sie möglicherweise mit dem Gesicht schlafen könnten. Wir waren uns absolut sicher darüber, dass das die Chance für einen plötzlichen Kindstod verringern wird.

Das Stillen deiner Babys und SIDS Vorsorge

Wenn du deine Babys stillen kannst, dann mach es auch! Es hat viele gesundheitliche Vorteile und vielleicht ist es auch eine Art Vorsorge gegen einen plötzlichen Kindstod, vor allem, wenn deine Babys frühgeboren sind oder ein niedriges Körpergewicht haben. Frühgeborene und wenig wiegende Babys sind vielen Risikofaktoren ausgesetzt.

 

Babybetten für Zwillinge

Im Voraus zu planen ist wichtig, wenn man sich Babybetten für Zwillinge zulegen muss.

Es gibt nichts Schlimmeres als Betten geliefert zu bekommen, nur um dann feststellen zu müssen, dass diese nicht gefallen und nicht so ausfallen, wie man es erwartet hat.

Als Erstes wirst du dich entscheiden müssen wie viele Betten du anfänglich möchtest. Die meisten Eltern von Zwillingen kaufen oft zu Beginn nur ein Bett und kaufen nach einiger Zeit eine Art Trennwand, damit die Babys separat schlafen können und nicht länger zusammen.
Die Trennwand schützt das jeweils andere Baby davor von strampelnden Beinen und Armen gestört zu werden.
Es kann jedoch passieren, dass das exakt selbe Kinderbett zu einem späteren Zeitpunkt nicht länger erhältlich ist. Falls es dir also wichtig ist zwei identische Betten zu kaufen, dann ist es ratsam gleich zu Beginn beide zur selben Zeit zu kaufen.

**Frag im Laden nach, ob es eine Ermäßigung gibt, wenn du mehr als 1 Bett gleichzeitig kaufst.**

Wenn der Platz im Kinderzimmer knapp bemessen ist, dann stell Gegenstände wie beispielsweise Kommoden dort nicht ab, sondern im Elternschlafzimmer oder im Badezimmer. Das stellt mehr freie Fläche für die Babybetten zur Verfügung. Nimm dir die Zeit um beide Betten und den Raum abzumessen. Ein Bett auf jeder Seite des Zimmers sollte ideal sein. Weiter unten findest du wichtige Sicherheitshinweise bezüglich Babybetten.

Wir haben online gesucht und einige der besten Babybetten auf dem Markt gefunden. Standardgrößen, runde Ausführungen und Minibetten – und eine der besten Entscheidungen unserer Ansicht nach ist ein konvertierbares Bett, das die Möglichkeit bietet das Bett zu erweitern, sobald die Zwillinge größer werden und mehr Platz brauchen. Es gibt viele wundervolle, erschwingliche Babybetten. Schau einfach unten nach!

Babybetten für Zwillinge – Sicherheitshinweise

Ganz egal ob du auf der Suche nach neuen oder gebrauchten Babybetten für Zwillinge bist, du musst dir immer wichtige Sicherheitsfaktoren im Kopf behalten, speziell bei älteren Babybetten.

  • *Überprüfe den Abstand zwischen dem Lattenrost, um sicherzustellen, dass die Lücken gleich oder kleiner als 1 cm sind und dass keine Latten lose sind oder fehlen.
  • *Hebe die Matratze hoch und überprüfe das Gitter, um zu sehen, dass alles einwandfrei funktioniert, so wie es soll. Du willst schließlich später keine bösen Überraschungen erleben.
  • *Vergewissere dich, dass die Betten für Zwillinge weit entfernt von irgendwelchen baumelnden Schnüren von Jalousien stehen, da sich Babys und Kleinkinder damit strangulieren können.
  • *Stelle sicher, dass die Matratze optimal in das Bett passt, ohne dass Lücken entstehen oder sie sich verschieben kann, da ein Baby dazwischen stecken bleiben könnte.
  • Beschränk die Benutzung von Stofftieren und zusätzlicher Bettwäsche sowie Kissen auf das Nötigste. Solange die Babys noch sehr jung sind, können diese Komponenten ein Risiko für einen plötzlichen Kindstod

 

 

Die unglaubliche Entwicklung deiner Zwillinge im ersten Jahr!

Fragst du dich selbst, wie sich wohl deine Babys während des ersten Jahres entwickeln würden und ob es anders wäre, wenn du nur ein einzelnes Baby hättest?

Die Entwicklung von Zwillingen im ersten Jahr ist atemberaubend! Sie werden in dieser Zeit ihr Gewicht VERDREIFACHEN und die Kleinsten, die eventuell frühgeboren sind oder mit einem zu niedrigen Geburtsgewicht zur Welt kamen, werden sogar noch schneller wachsen! Deine größte Aufgabe wird es sein deine Babys zu füttern und nach einiger Zeit noch mehr zu füttern! Die ersten paar Monate sind größtenteils ein Wechsel zwischen Füttern, Aufstoßen, Kleidung wechseln, Schlafen und am nächsten Tag alles zu wiederholen.

Deine Babys werden natürlich auch noch andere Dinge tun außer zu essen! Im Laufe der Zeit werden sich ihr Sehvermögen, ihr Gehör, ihr Geschmack und ihr Gefühlssinn weiterentwickeln. Während du deine Kinder erziehst, selbst wenn du im Halbschlaf bist, wirst du ihnen permanent etwas lehren und mit ihnen kommunizieren. Sie lernen das was du von dir gibst, was du schmeckst und wie du dich fühlst übernehmen. Deine Zwillinge werden die Welt außerhalb der Gebärmutter kennenlernen und beginnen sich voneinander zu trennen.

Neugeborene Babys scheinen nicht wirklich sozial eingestellt zu sein, sobald sie nach Hause kommen, da sie noch nicht das Bewusstsein dafür entwickelt haben. Sie werden keinen Augenkontakt in den ersten Wochen suchen – und im Falle von Zwillingen – werden sie sich auch gegenseitig nicht „sehen“ wollen, aber wissen, dass der jeweils andere, aufgrund der vertrauten Geräusche und des bekannten Geruchs, da ist.

Nach ungefähr 8 Wochen ihrer Entwicklung beginnt es sich allmählich zu ändern und sie fangen an dich zu bemerken und dir zuzulächeln, sowie die Zwillinge sich gegenseitig. Ihre Emotionen entwickeln sich gleichzeitig mit ihren Gesichtsausdrücken. Sie übernehmen das Weinen des jeweils Anderen und werden sich eventuell sogar gleich anhören. Manche Babys werden unruhiger sein und andere nicht – unsere Zwillinge hatten sehr unterschiedliche Persönlichkeiten – die sie gelegentlich, je nach Laune veränderten. Es sind Zwillinge, aber trotzdem unterschiedlich und einzigartig, also lernten wir, dass sie nicht auf dieselbe Art und Weise auf etwas reagieren werden wie der Andere.

Einige Unterschiede in der Entwicklung können sich zeigen, wenn ein Zwilling eine Behinderung hat

Ungefähr ab dem 2. Lebensmonat werden deine Zwillinge wahrscheinlich anfangen ihre Köpfe zu heben, wenn sie auf dem Bauch liegen. (Tummy Time (eng.) ist sehr wichtig für die Entwicklung der Psyche!). Dies führt in der Regel zu einem Kopfzittern und sie neigen dazu alles mit ihren Mündern zu fühlen. Es gibt ihnen auch einen ganz anderen Blick auf ihre Umwelt.

Ab dem 4. Lebensmonat werden deine Babys anfangen sich vom Bauch auf den Rücken zu rollen. Du wirst sie für einen kurzen Augenblick alleine lassen und sobald du zurückkommst, werden sie sich plötzlich gedreht haben! Ab jetzt wird es schneller zu Veränderungen kommen. Je mehr Mobilität deine Babys erlangen, desto mehr wirst du zuhause zu tun haben.

Ab dem 6. Monat wirst du bemerken, dass deine Babys anfangen sich hinzusetzen – egal ob gestützt durch ein Kissen, auf deinem Schoß oder in einer Babyschaukel – sie werden anfangen die Aussicht zu genießen. Sie werden ebenfalls anfangen sich für Spielzeuge oder farbenfrohe Gegenstände zu interessieren, sowie sich gegenseitig abzutasten. Ab diesem Monat haben meine Beiden angefangen ihre Lernlaufhilfe zu lieben, weil es ihnen die Möglichkeit gab aufrecht zu stehen und herumzuschwenken. Wir hatten 2 verschiedene und haben die Babys immer abwechselnd reingesetzt. Gelegentlich hat eines der beiden ein Nickerchen gemacht! Die Entwicklung von Babys in diesem Alter ist mit viel Spaß verbunden.

Der nächste Schritt in der Entwicklung deiner Zwillinge ist das Krabbeln und Kriechen! Ab jetzt ändert sich das Leben stark. Sie können sich umherbewegen – sie können alles greifen und zu allem hin krabbeln. Das ist ein großer Unterschied davon lediglich Zwillinge zu haben – du bist bereits an 2 Babys gewöhnt – ab jetzt hast du 2 Babys, die wandern können und irgendwann auch stehen werden, herumlaufen und dann rennen. Vorbei sind die Tage, an denen du sie auf eine Decke auf den Boden gelegt hast und in das Badezimmer gehen konntest. Sei darauf vorbereitet, dass du nun die meiste Zeit damit verbringen wirst ihnen Dinge wegzunehmen, ihnen hinterherlaufen und zu Hilfe zu eilen – sozusagen eine sehr rege Zeit. Zum Ende des ersten Jahres werden manche sogar schon in der Lage sein auf Möbel zu klettern, andere hingegen werden ihre ersten wackeligen Schritte machen!

Die Entwicklung feinmotorischer Fähigkeiten im ersten Jahr läuft ausschließlich über ihre Hände ab! Von kleinen gefausteten Händen als Neugeborene zu allmählich sich öffnenden Händen um Dinge greifen und halten zu können. Sie werden ungefähr im Alter von 3 bis 4 Monaten herausfinden, wie sie Dinge greifen können, aber nicht immer wissen, wie sie sie wieder loslassen. Sie werden womöglich Dinge durch den kompletten Raum schmeißen oder es einfach fallen lassen, sobald sie vergessen haben, dass sie etwas in der Hand halten. Sie werden auch anfangen zu wollen, dass du ihnen beim Essen hilfst – wenn der Löffel mit Suppe näher an ihren Mund kommt werden sie nach dem Löffel greifen. Das Füttern ab diesem Zeitpunkt wird eine chaotische Angelegenheit, aber es geht darum, dass sie die Fähigkeit erlernen um eigenständig zu essen. Feste Nahrung zum Beispiel!

Die Babyentwicklung in der zweiten Hälfte des ersten Jahres wird sehr anstrengend! Im Zeitraum zwischen dem 7. und 9. Monat wirst du merken, dass sie kleine Dinge mit ihrem Daumen und den Zeigefinger greifen – Scherenförmiges Greifen. Wenn du ihnen ein paar Cornflakes hinlegst, werden sie viel Zeit damit verbringen zu versuchen sie aufzuheben – und dann natürlich auch versuchen sie in ihren Mund zu kriegen! Alles wird ab diesen Zeitpunkt in den Mund genommen – also sei achtsam, nicht dass sie Dinge wie Spielzeuge, kleine Steine oder andere Gegenstände, an denen sie ersticken können, in den Mund nehmen. Wenn sie etwas auf dem Boden entdecken, werden sie hin krabbeln und versuchen es in den Mund zu nehmen. Die ersten kleinen Zähne werden ungefähr zwischen dem 7. Und 8. Monat kommen – im Fall von identischen Zwillingen ungefähr zur selben Zeit. Rechne also mit viel Sabbern und mit allem in ihrem Mund! Mehr Informationen über das Zähnekriegen bekommst du hier!

Du wirst einen beeindruckenden Wandel in der Sprachentwicklung im ersten Jahr bemerken. Sie werden dich wahrnehmen und dir zulächeln, sie werden weinen und du wirst wissen, welcher der beiden es ist – und um welche Art des Weinens es sich handelt! Es ist eine Art der Kommunikation bei der Erziehung von Zwillingen. Sie werden anfangen zu murmeln und ab dem 6. Monat sich wiederholende Spiele miteinander spielen. Das Murmeln ist ein Teil der Entwicklung und wird mit der Zeit, meist ab der zweiten Hälfte des Jahres, deutlich verständlicher. Da sie die Sprache von den Eltern lernen ist es sehr wichtig, dass man viel mit ihnen spricht und ihnen vorliest, damit sich ihre Sprache richtig entwickelt. Bei einem einzelnen Baby gibt es meist nur die Eltern oder einen älteren Geschwisterteil mit denen es sprechen kann – aber bei Zwillingen ist es anders, da sie viel untereinander sprechen und damit eine Art „Zwillingssprache“ entwickeln, die nur sie selbst verstehen. Wenn du mehr über die „Zwillingssprache“ bei der Entwicklung wissen möchtest, dann klicke hier.
 

Das erste Jahr mit Zwillingen – Eine Bloggerin berichtet

Das erste Jahr mit Zwillingen

Eine wundervolle Zwillingsmutter und Bloggerin beschreibt ihre Erfahrungen mit ihren Zwillingen im ersten Jahr.

Zwillinge: Das 1. Jahr

Von Miriam Möller

Nachdem ich die ersten 30 Tage, in denen ich die Zwillinge mit nach Hause gebracht habe und mich währenddessen noch um meinen 2 Jährigen Sohn gekümmert habe überstand, musste ich mir zur Beruhigung selbst einreden, dass es bald schon besser wird. Trotz vieler Widrigkeiten wie postpartale Depression, ein neu entwickeltes Schilddrüsenproblem und eines Umzugs in eine neue Gegend, wo ich niemanden kannte, schaffte ich es das erste Jahr zu überstehen, so wie auch meine Zwillinge, mit kaum einem Kratzer an ihnen.

Okay, vielleicht das eine Mal, als eines der Babys vom Wickeltisch rollte und auf ein Spielzeug gefallen wäre, ich ihn aber noch rechtzeitig auffangen konnte. Aber leider nicht bei einem anderen Mal, als er eine Beule davontrug, weil er gegen eines der Tischbeine krabbelte. Dann gab es noch einen weiteren Vorfall, als eines der Babys unsere Katze krabbelnd durch den ganzen Raum jagte, bis sie über ihn sprang und dabei durch sein Gesicht kratzte. Der Horror und die Schreie danach waren genug, um den Alptraum wahr werden zu lassen. Trotzdem war das erste Jahr der Erziehung von Zwillingen nicht nur die Härteste, sondern gleichzeitig auch die Wertvollste für mich.

Nun, nachdem ich das gesamte restliche Jahr damit verbracht habe eine Antwort darauf zu finden, ob es jemals besser wird oder nicht, kann ich guten Gewissens sagen, dass es das tut. Die zahlreichen Mütter in den Supermärkten und die Leute in der Kinderarztpraxis haben mich nicht angelogen und wollten also nicht nur, dass es mir durch den guten Zuspruch besser geht. Es wird tatsächlich irgendwann besser.

Ein großer Teil des ersten Jahres mit Zwillingen war es herauszufinden, welche Methoden bei der Kindererziehung funktionieren. Das heißt jedoch nicht, dass nur weil es bei einem Baby funktioniert, es ebenso gut bei dem anderen klappt. Trotzdem sind strikte Pläne für alle Beteiligten der Schlüssel zum Überleben. Nacheinander die Babys zu füttern, wodurch eines der Beiden warten muss und die meiste Zeit weint und seinen Unmut darüber zum Ausdruck bringt, ist unvermeidbar und muss so hingenommen werden. Wenn du den Luxus hast, dass dir jemand dabei hilft, dann solltest du sie definitiv zeitgleich füttern. Ich musste mich weiteren Widrigkeiten stellen in Form von Schmerzen im Leib und Reflux bei meinen Zwillingen. Eines der Beiden hatte beides, während das andere nur an Reflux litt. Das hieß für mich spezielle Rezepte kochen, Essen über Flaschen verabreichen und danach ständig auf der Hut sein. Das alles ist ein Teil davon Babys zu haben. Du weißt aber auch nie was für lustige Sachen sie anstellen werden, die das Ganze wieder viel ereignisreicher gestalten. Ab dem fünften Monat haben wir dem Baby, das die Schmerzen im Leib hatte, angefangen Zantac zu verabreichen, da es täglich viel Geschrei und Geweine gab, es aber erstaunlicherweise jeden Tag um 17 Uhr am Schlimmsten wurde und einem das Geschrei wie eine halbe Ewigkeit vorkam. Ich hab mich geweigert nach draußen zu gehen, da ich mich gefürchtet habe, dass wir irgendwo stecken bleiben könnten und um 17 Uhr würde es wieder losgehen und zusätzlich, dass das unbekannte Umfeld es noch einmal verschlimmern würde. Ich musste im Laufe der Zeit akzeptieren, dass Babys weinen. Ein Geräusch, an das du dich vermutlich nie gewöhnst, aber alles was du tun kannst ist dir einzureden, dass du nichts dagegen tun kannst, außer sie weinen zu lassen.

Meine 2 Jungs zusammen ins Bett zu bringen und dabei immer dieselbe Routine durchzuziehen war essentiell zum Überleben. Dadurch, dass einer der Beiden immer wieder mit Problemen zu kämpfen hatte, wie beispielsweise den Schmerzen im Leib, wurden sie oftmals in der Nacht wach und es wurde lange und laut geweint. Nach einiger Zeit, etwa nach 6 Monaten begannen die ersten Zähne zu kommen. Zu lernen mit Veränderungen klar zu kommen ist der Schlüssel des Erfolgs. Die Änderungen vorauszusehen und nicht versuchen sich vor Dingen zu drücken ist der einzige Weg mit mehreren Kindern zu bestehen.

Mein erstes Einzelkind hatte lange einen Schnuller, was mir persönlich zu lange war. Er hatte ihn bis zum 2. Lebensjahr. Wir haben es ihm weitestgehend abgewöhnt und nun nutzt er nur noch während des Schlafens, denn ohne würde er nicht schlafen. Als einmal Einer verloren ging ist fast die Welt für ihn zusammengebrochen. Als die Zwillinge dann kamen, dachte ich nur „nie wieder“. Also haben wir es ihnen bereits nach 3 Monaten abgewöhnt, so wie es die Bücher einem empfahlen. Nun, jetzt haben wir ein Baby, das an seiner Decke saugt um zu schlafen und ohne diese Decke auch gar nicht kann. Das andere Baby saugt während des Schlafs an seiner Hand und hat dadurch immer eine nasse, schrumpelige Hand. Im Nachhinein hätte ich ihnen wohl ihren Schnuller lassen sollen. Ich kann ihm schließlich keine Hand wegnehmen und diese eine Decke wegzunehmen ist sogar noch schwieriger. Etwas anderes anzubieten kann den Verlust über die Decke nicht wiedergutmachen. Wenn ich zurückblicke was ich alles anders während des ersten Jahres hätte machen können, hol ich immer eine Liste hervor die ich während dieser Zeit geschrieben habe, weil es so bei meinem aller ersten Kind auch prima funktionierte. Aber ich werde auch nicht in den nächsten Laden rennen um Schnuller zu kaufen, sondern lebe mit dem Geweine, das mich manchmal an den Rand der Verzweiflung bringt. Wie bereits gesagt, es wäre wohl klüger gewesen ihnen die Schnuller länger zu geben.

In der Vergangenheit zu leben und Dinge die man getan hat zu bereuen, führt definitiv nicht zu einem Vergnügen während des ersten, oder der darauffolgenden Jahre mit Zwillingen. Sie zu sehen, wie sie in ihrer Babysprache miteinander sprechen, die nur sie verstehen ist herzerwärmend. Diese Erfahrung werde ich für den Rest meines Lebens in mir haben. Wie sie zusammen mit ihrem älteren Bruder kuscheln, sich umarmen und dabei ich liebe dich sagen, ist meist schon genug, dass bei mir Tränen der Freude fließen. Wie sie alleine oder gemeinsam spielen ist so erfüllend für einen. Jeder einzelne lernt unterschiedlich schnell und auf unterschiedliche Wege. Wie dir deine Zwillinge zeigen, wie stark und wie schwach du zur selben Zeit bist, ist eine unverwechselbare Erfahrung. Das erste Jahr mit deinen Zwillingen ist oftmals noch sehr unscharf, aber wenn irgendwann das Bild erscheint, dann wirst du glücklich sein, dass du dich auf all das eingelassen hast.